AMETHYSTWELT MAISSAU – 2015

 

1-z4Das Ziel für unseren Vereinsausflug war sorgfältig ausgewählt, obwohl natürlich einige der Vereinskollegen der Meinung waren, dass eigentlich Alle in irgendeiner Form die

Fundstelle in Maissau kennen würden, oder dort auch schon gesucht hätten. Dies war und ist in Teilen sehr wohl richtig, aber in dieser Form, wie sich die Anlage heute präsentiert, ist die weltberühmte Bandamethystfundstelle für uns sehr wohl einen Besuch wert.

Gesagt, getan, am Samstag den 28.08.2015 fuhren wir mit einem schönen modernen Bus der Fa. Zellinger aus Offenhausen um 7:00 Uhr von Wels in Richtung unseres Reiseziels. Über Ybbs/D. führte uns die Fahrt nach einer kurzen Kaffeepause durch die immer wieder schöne Wachau bis nach Krems und in der Folge durch das schöne Straßertal bis zu unserem Ziel.

Pünktlich angekommen, wurden wir schon erwartet, um uns durch den Schaustollen und anschließend durch das Edelsteinhaus zu führen. Beim ersten Blick in die imposante Anlage, verschlägt es einem fast den Atem ob der Größe, der Schönheit und des in dieser Form noch nie gesehenen. In sehr verständlicher und legerer Form vorgetragen, bekamen wir einen  guten Eindruck über die Entstehung des relativ seltenen Minerals und auch der Bau der Anlage wurde gut erklärt. Nach dem anschließenden Besuch im Edelsteinhaus mit vielen schönen Exponaten aus der ganzen Welt, ist die  Sonderausstellung  “ Bernstein- die Tränen der Götter “ sehr umfangreich und sehenswert.

Nach einem abschließenden Rundgang durch die sehr großzügig angelegte Außenanlage war unser nächstes Ziel Eggenburg mit seinem bekannten Krahuletzmuseum. Doch vor dem Besuch bei den interessanten Versteinerungen noch eine sehr wichtige Sache, wir kehrten in das vielen bestens bekannte Gasthaus “ Seher „ auf dem dortigen Hauptplatz ein. Wir wurden nicht enttäuscht, denn auch dieses Mal  war Essen und Trinken bei angemessenen Preisen in ausgezeichneter Qualität und die Bedienung flott und sehr freundlich.

Nun stand dem kurzen Fußmarsch zum Museum nichts mehr im Weg, denn die vielen Exponate sind immer wieder interessant und sehenswert. Damit wäre der Reisebericht eigentlich zu Ende, aber die Mehrzahl der Kollegen wollte über das Waldviertel nach Hause fahren und so besuchten wir Zwettl mit seinem wunderschönen Stadtplatz. Dieses Kleinod an Baukunst zu beschreiben überlässt der Schreiber dieser Zeilen Leuten die dies auch können. Bevor es vergessen wird, im Gegensatz zu den meisten Anderen gibt es jemanden, der dies Alles noch nicht gesehen hatte, nah wer wohl ?

Zum Abschluss noch danke an die Kollegen, die sich sehr viel Mühen mit der Planung und Ausführung für diesen  nach allgemeiner Meinung gelungenen Tag  machten.

Fotos : Rettig Wilhelm